Tödlicher Verkehrsunfall auf der BAB 3 - 31.10.2009

Am 30.10.2009 wurde das THW Lauf a.d. Pegnitz kurz nach 23.30 Uhr durch die Leitstelle Nürnberg alarmiert. Auf der Bundesautobahn 3 in Richtung Würzburg hatte sich ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet.

Von: Christian Falk
Umladen der Versandstücke

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Beteiligtes zweites Fahrzeug

Beteiligtes zweites Fahrzeug

Unfallwagen

Unfallwagen

Nach polizeilichen Ermittlungen fuhr ein Mercedes E-Klasse in Richtung Würzburg. Der PKW war besetzt mit einem Ehepaar und vier Kindern. Ein VW Crafter fuhr aus bisher nicht bekannten Gründen etwa 1200 Meter vor der Ausfahrt Mögeldorf auf den Mercedes auf. Dabei geriet der PKW ins Schleudern und wurde nach Rechts geschleudert. Der PKW überschlug sich und blieb schließlich im angrenzenden Waldstück liegen.

 

Eines der ersten Fahrzeuge an der Unfallstelle war die THV Bereitschaft (Technische Hilfeleistung auf Verkehrswegen) des Ortsverbandes Nürnberg. Sie unterstützten den Rettungsdienst bei der Rettung der Personen. Die Insassen wurden behandelt, bei der Beifahrerin wurde eine Reanimation durchgeführt. Die Reanimation blieb leider ohne Erfolg.

Zusätzlich wurde die Feuerwehr Röthenbach a.d. Pegnitz zur Personenbefreiung alarmiert. Zum Zeitpunkt der Alarmierung ging man davon aus, dass mehrere Personen im PKW eingeklemmt waren. Dies bestätigte sich nicht. Die Feuerwehr Röthenbach übernahm das Ausleuchten der Einsatzstelle und sicherte gemeinsam mit der Autobahnmeisterei die Unfallstelle ab. Ferner wurde der Motorraum mit dem Spreizer geöffnet und die Batterie abgeklemmt, da bereits Qualm aus dem Motorraum drang.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft wurde ein Unfallgutachter hinzugezogen. Die Sicherstellung der beiden Fahrzeuge wurde veranlasst. Da sich in dem Kleintransporter Termingut eines Postzustellungsunternehmen befanden, wurde das THW Lauf zum Umladen der Pakete und Briefe alarmiert.

Nach Eintreffen des Fachberaters des THW Lauf und Erkundung der Lage wurde der GKW I mit Lichtmastanhänger und GKW II mit Lichtmast angefordert. Ferner wurde der MTW mit Ladefläche angefordert. Nach Rücksprache mit dem Kommandanten der Feuerwehr Röthenbach sollte ebenfalls das Ausleuchten der Einsatzstelle übernommen werden. Somit konnte die Wehr dann Abrücken.

Die Umladearbeiten waren nach knapp 1 Stunde beendet. Nach Anweisung der Beamten der Polizei Feucht wurde die Ware auf die Dienstelle der Polizei gebracht. Dort wurde sie in eine Garage eingelagert.

Die restlichen Kameraden mit den Fahrzeugen GKW II und GKW I mit Lichtmast leuchteten noch weiter die Einsatzstelle aus. Dabei wurden sie noch von den Kameraden des Ortsverbands Nürnberg unterstützt.

Nachdem die Aufräumarbeiten beendet waren, endete der Einsatz dann um 2.00 Uhr.

Eingesetzte Kräfte:

VPI Feucht

FF Röthenbach a.d. Pegnitz

Rettungsdienst

THW Nürnberg

THW Lauf

Abschleppunternehmen